Die Jizerskohorské Bučiny sind die erste Naturstätte in der Tschechischen Republik, die in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde. Sie erstrecken sich an den Nordhängen des Isergebirges und schützen ausgedehnte Buchenwälder, tiefe Schluchten, Felsformationen, Gebirgsbäche und Aussichtspunkte mit Blick in das Frýdlant-Gebiet. Sie gehören zu den wertvollsten Naturräumen des Nordens und zugleich zu den eindrucksvollsten Wandergebieten im Isergebirge.
Das Nationale Naturschutzgebiet Jizerskohorské Bučiny umfasst etwa 27 km² und ist das größte Schutzgebiet des Isergebirges. Sein Reiz liegt nicht in einer einzelnen Dominante, sondern in der Landschaft als Ganzes. Gute Ausgangspunkte zur Erkundung der Buchenwälder sind zum Beispiel Hejnice, Bílý Potok, Lázně Libverda, Raspenava oder Oldřichov v Hájích.
Felsaussichten
Felsaussichten gehören zu den stärksten Erlebnissen in den Jizerskohorské Bučiny. Auf den Routen können Sie Špičák, Skalní hrad, Krásná Máří, Ořešník, Paličník, Hajní kostel, Frýdlantské cimbuří oder Polední kameny entdecken, den höchstgelegenen Punkt der Buchenwälder. Zur Belohnung öffnen sich Ausblicke auf das Frýdlant-Gebiet, die Oberlausitz, die Gipfel des Isergebirges und tiefe Wälder – eine Landschaft, für die es sich lohnt, zu Fuß und ohne Eile aufzubrechen.
Wasserfälle
Das Wasser zeigt in den Jizerskohorské Bučiny die ursprünglichere Seite der Berge. Zu den eindrucksvollsten Orten gehören die Štolpich-Wasserfälle in den Tälern des Malý Štolpich und Velký Štolpich, wo sich Gebirgsbäche durch Schluchten zwischen Buchen und Felsen drängen. Einen Besuch wert sind auch der Wasserfall des Černý potok, der als steilster und wasserreichster Wasserfall des Isergebirges gilt, sowie die Wasserfälle des Hájený potok, die den nordöstlichen Teil der Buchenwälder mit einer Reihe kleinerer Kaskaden schmücken.