Projektion des Kurzfilms Živé stopy (Lebendige Spuren) über die Vertreibung und Wiederbesiedlung verlassener Grenzgebiete mit anschließender Diskussion mit dem Publizisten Ivan Rous.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte grundlegende Veränderungen für Europa mit sich – darunter Grenzverschiebungen und die Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei. Wie verliefen die organisierte Vertreibung und Wiederbesiedlung der verlassenen Grenzgebiete ab Januar 1946? Von wem wurde die Region in Nordböhmen neu besiedelt? Wie sind die sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Millionenwanderung in der Gesellschaft und Landschaft um uns herum auch heute, achtzig Jahre später, noch spürbar? Der Film und die anschließende Debatte suchen nach Antworten im nordböhmischen Grenzgebiet.
Gast der Debatte: Ivan Rous, Forscher und Publizist
Termine und Orte
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1. 10. 2026 18.00MUZA Nordböhmisches Museum Liberec LiberecCZ