Burg Grabštejn
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Burg Grabštejn

Die Staatliche Burg Grabštejn steht auf einem Felssporn über der Landschaft des Dreiländerecks, in der sich über Jahrhunderte tschechische, deutsche und lausitzische Einflüsse begegneten. Ursprünglich schützte die Grenzfestung den Handelsweg von Böhmen in die Lausitz und wirkt bis heute als markanter Punkt in der Landschaft zwischen Hrádek nad Nisou, Chrastava und der deutschen Grenze.

Der wertvollste Raum der Burg ist die Renaissancekapelle der heiligen Barbara mit ihrer außergewöhnlichen Wandmalerei. Die Besichtigung führt Besucher außerdem durch die Burginterieurs, Keller, den Palast und auf den Turm, von dem sich Ausblicke in die Landschaft Tschechiens, Deutschlands und Polens öffnen.

Grabštejn ist ein ideales Ziel für alle, die Geschichte mit einem Ausflug durch das Dreiländereck verbinden möchten. Die Burg knüpft gut an die Via Sacra, die Zittauer Route und Ausflüge entlang der Lausitzer Neiße an und zeigt den Norden als Landschaft von Wegen, Grenzen und Geschichten, die hier seit Jahrhunderten aufeinandertreffen.